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Diskussionen

Forum I – Mobilität im Wandel

Im Forum Mobilität im Wandel diskutierten die Experten darüber, wie technische Entwicklungen und gesellschaftliche Trends den Verkehr der Zukunft prägen werden. Einerseits werden Kommunikation, Vernetzung und der Einsatz moderner Informationstechnologien die Mobilität verändern und den Nutzern neue Möglichkeiten bieten. Eine wichtige Herausforderung wird nach Einschätzung der Experten darin liegen, die kurzfristigen technischen Entwicklungen mit langfristigen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur in Einklang zu bringen. Andererseits zeichnen sich gesellschaftliche Trends ab, nach denen künftig vor allem in den großen Städten Mobilität vielfältiger sein wird als bisher. Folglich wird es darum gehen, den unterschiedlichen Anforderungen an Mobilität gerecht zu werden. Strittig blieb die Frage, welche Rolle das Automobil im Verkehr der Zukunft spielen wird.

Forum II – Nachhaltige Stadtentwicklung

Im zweiten Forum stand die Frage im Mittelpunkt, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung gelingen kann. Nach Auffassung der Experten sind die grundlegenden Dimensionen von Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – auch bei der Entwicklung von Städten gleichermaßen wichtig. Zentrale Herausforderungen der Zukunft liegen aus Expertensicht in einer gelungenen Verknüpfung von Leben und Arbeiten sowie der Entwicklung zu einer »alterssensiblen Stadt«. Dabei gelte es, Mut zur Innovation zu beweisen und neue Ideen in der Praxis auszuprobieren. Die Bürger sollten aktiviert und als Experten für ihre Lebenswelt einbezogen werden. Die Podiumsteilnehmer berichteten über zahlreiche Beispiele nachhaltiger Entwicklung in anderen Städten Deutschlands und der Welt.

Forum III – Zukunft der Energieversorgung

Im dritten Forum diskutierten die Experten über die Zukunft der Energieversorgung. Die Einschätzungen fielen dabei unterschiedlich aus, nicht zuletzt mit Blick auf die Rolle der erneuerbaren Energien. Die Experten wiesen darauf hin, dass der Energiebedarf in Deutschland perspektivisch sinken, weltweit aber wegen des Bevölkerungswachstums stark steigen wird. Deutschland könnte mit seiner Technologiekompetenz ein Vorreiter bei Themen wie Energieeffizienz und Emissionsreduktion sein, die beide dem Klimaschutz zu Gute kommen. Skeptisch wurden dagegen die Chancen bewertet, auf dem Wege der Diplomatie zu wirksamen globalen Vereinbarungen zur Reduktion von Treibhausgasen zu gelangen. Zur bisherigen Umsetzung der Energiewende in Deutschland zogen die Experten eine kritische Bilanz und benannten die aus ihrer Sicht wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre.

Forum IV – Digitale Gesellschaft

Schwerpunkte des Forums Digitale Gesellschaft waren die aktuelle Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz im Zeitalter der globalen Vernetzung und das Thema Medienkompetenz. Die Experten forderten, der Vermittlung von Medienkompetenz schon ab dem frühen Kindheitsalter eine höhere Bedeutung zuzumessen. Kritisch diskutierten die Podiumsteilnehmer die Frage, ob sich die mit dem Internet und Web 2.0 verbundene Hoffnung auf mehr Demokratie erfüllt hat. Dabei wurde zu Bedenken gegeben, dass wissenschaftliche Studien ein zurückgehendes Interesse vor allem der jungen Generation an politischen und gesellschaftlichen Themen zeigen. In der Diskussion wurde indes auch der Wunsch deutlich, trotz aller Bedenken und Skepsis mit mehr Offenheit und Zuversicht die Chancen der digitalen Welt zu nutzen.

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